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IDP im Jahr 2022: Auf dem Weg ins Ungewisse

2021 war ein interessantes Jahr für den Bereich der intelligenten Dokumentenverarbeitung (IDP) und für alle, die an diesem sich ständig wandelnden Markt teilnehmen.

IDP im Jahr 2022: Auf dem Weg ins Ungewisse

Gartners neuester Competitive Landscape Report on IDP Vendors listet über 40 Lösungsangebote auf. Es scheint als gäbe es jeden Tag ein neues Startup. Oder eine neue Lösung, um der starken Nachfrage gerecht zu werden. Wohin geht die Reise der Marktführer allerdings und was steht auf der Roadmap für 2022? Wie wird sich der Markt im nächsten Jahr entwickeln?

Trend #1: HA, HA, HA

Initiativen im Bereich Hyperautomatisierung (HA) werden sich weiterhin auf dokumentenintensive Aufgaben konzentrieren. Sie werden somit die Endbenutzer von den digitalen Kopfschmerzen befreien, die die Automatisierung von Dokumentenprozessen mit sich bringt. Da mehr als 60 Prozent der Geschäftsprozesse den Zugriff auf Datensätze oder Dokumente beinhalten, bietet dieser Fokus schnelle Erfolge für Automatisierungsteams. Er kann mit dem richtigen Tool zu deutlich besseren Geschäftsergebnissen führen. Darüber hinaus werden Unternehmen die Möglichkeiten der intelligenten Dokumentenverarbeitung über strukturierte und halbstrukturierte Dokumente weiter ausbauen. Damit bieten sie dann die Möglichkeit, relevante Daten aus unstrukturierten Quellen zu extrahieren.

Prognose: Die Strukturierung von unstrukturierten Dokumenten wird für führende IDP Unternehmen eine Goldmine an Erkenntnissen darstellen.

Trend #2: Oh, du schöne Cloud

In 2021 haben Unternehmen Cloud-IDP-Lösungen immer stärker akzeptieren gelernt und die Nachfrage nach Cloud-Verfügbarkeit ist in den letzten zwei Jahren aus offensichtlichen Gründen gestiegen. Die meisten Betriebe einschließlich derer, die zuvor skeptisch waren, nutzen diese nun in Windeseile, um neue Dienste einzuführen, Kosten zu senken und ihre Organisationen für die Zukunft zu rüsten.

Prognose: Die Einführung der Cloud wird sich fortsetzen und die Nachfrage nach „On-Premises“-Lösungen wird dann nachlassen.

Trend #3: Zähmung des Wildwuchses

IDP ist allgegenwärtig und mit dem Aufkommen der Hyperautomatisierung verzetteln Unternehmen sich bei der Dokumentenverarbeitung oft. Eine Abteilung setzt Document Understanding in ihrem RPA-Tool ein. Eine andere verwendet ein Workflow-Plugin für Google Vision in der Cloud. Wieder ein anderes Team nutzt eine ERP-Suite, um Rechnungen zu verarbeiten. Dieser „Wildwuchs“ an unterschiedlichen Funktionen ist ein Alptraum für Management, Compliance und Governance, ganz zu schweigen von der fehlenden Standardisierung und Reproduzierbarkeit im gesamten Unternehmen.

Prognose: Clevere Unternehmen werden auf eine einzige IDP-Plattform standardisieren, die die Kerndokumentenverarbeitung zentralisieren und alle ihre Anforderungen im Bereich Hyperautomatisierung erfüllen kann.

IDP im Jahr 2022: Auf dem Weg ins Ungewisse

Trend #4: KI-Wettrüsten

Bei IDP geht es darum, die automatisierte Verarbeitung zu maximieren und den Bedarf an menschlicher Unterstützung zu minimieren. Der eigentliche Wert ergibt sich aus der Genauigkeit des Systems in der Minute, in der ein Mitarbeiter den Schalter betätigt, auch genannt: Day Zero Accuracy (DZA). Eine hohe DZA ist gleichbedeutend mit hohen Straight-Through-Processing-Raten (STP), minimalen menschlichen Eingriffen und einem höheren Wert für die Gesamtlösung des Unternehmens. Das erreichen Betriebe nur mit wirklich guten KI-Modellen, die für DZA optimiert sind.

Prognose: Die IDP-Anbieter werden sich weiterhin darauf konzentrieren, die schwer fassbare STP-Rate von 100 Prozent mit innovativen KI-Modellen zu erreichen.

Trend #5: Die Entschlüsselung des Unbekannten

Der IDP-Markt hat sich in den letzten Jahren auf das „Bekannte“ konzentriert: bekannte Dokumententypen, erwartete Daten und vorhersehbarer Dokumentenfluss. In diesem Bereich konnten Unternehmen entsprechend schon Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen realisieren. Lösungen und Technologien, die auch das Unbekannte bewältigen können, würden einen deutlichen zusätzlichen Mehrwert bieten. Denn Unternehmen fragen immer wieder: Was ist, wenn wir nicht wissen, was wir erhalten, wenn wir ein Dokument öffnen? Was ist, wenn es so viele unterschiedliche Input-Formate gibt, dass es zu viel Zeit und Geld kosten würde, eine Lösung für alle Optionen zu konfigurieren? Bislang kann die IDP-Industrie „Unbekanntes“ einfach nicht gut verarbeiten. Heute nutzen Anbieter zum größten Teil statische KI, die speziell für einen bestimmten Anwendungsfall entwickelt wurde, oder Regeln, um das Ziel zu erreichen. In 2022 wird sich das ändern. 

Prognose: 2022 wird das Jahr des „Unbekannten“ für IDP sein.

 

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DAS uplifted.today-Glossar für den Beitrag:

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uplifted.today-Glossar:

Cloud Computing

Cloud Computing bezeichnet die Bereitstellung von IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicher und Software über das Internet. Cloud Computing ermöglicht es den Zugriff auf ERP- und CRM-Systeme ohne eigene Server-Infrastruktur. Unternehmen profitieren von Skalierbarkeit, Flexibilität und automatischen Updates, während Investitionskosten sinken. Software-as-a-Service (SaaS) ist dabei das gängigste Modell, bei dem Anwendungen wie SAP, Microsoft Dynamics oder Salesforce über die Cloud genutzt werden. Sicherheits- und Datenschutzaspekte spielen eine zentrale Rolle, weshalb viele Anbieter hybride oder private Cloud-Optionen anbieten. Cloud Computing treibt die digitale Transformation voran und steigert die Agilität von Unternehmen.

Cloud

Cloud bezeichnet die Bereitstellung von Software, Diensten und Daten über das Internet statt lokal auf firmeneigenen Servern. Unternehmen nutzen Cloud-basierte Lösungen, um Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz zu erhöhen. Anwendungen, wie CRM, ERP oder Buchhaltung, werden über die Cloud gehostet und ermöglichen Mitarbeitern den Zugriff von überall. Die Cloud reduziert die Notwendigkeit für teure IT-Infrastruktur und Wartung, da Anbieter für Sicherheit, Updates und Verfügbarkeit sorgen. Typische Cloud-Modelle umfassen SaaS (Software as a Service), PaaS (Platform as a Service) und IaaS (Infrastructure as a Service).

ERP - Enterprise Resource Planning

Im Kontext von Unternehmenssoftware steht ERP (Enterprise Resource Planning) für integrierte Softwarelösungen, die zentrale Geschäftsprozesse eines Unternehmens steuern und optimieren. Ein ERP-System bündelt verschiedene Funktionen wie Finanzen, Personalwesen, Produktion, Beschaffung und Vertrieb in einer einheitlichen Plattform. Dadurch wird der Informationsfluss zwischen Abteilungen verbessert und Daten werden in Echtzeit bereitgestellt, was die Entscheidungsfindung erleichtert. ERP-Systeme reduzieren manuelle Aufgaben, steigern die Effizienz und minimieren Fehler. Sie sind skalierbar und anpassbar, um den spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Branchen gerecht zu werden. Durch die Zentralisierung von Daten bietet ein ERP-System Transparenz und Kontrolle über alle Geschäftsprozesse und unterstützt Unternehmen bei der strategischen Planung und Umsetzung.

Digitalisierung

Digitalisierung bezieht sich auf die Umwandlung traditioneller Geschäftsprozesse und -modelle durch den Einsatz digitaler Technologien. Dies umfasst die Integration von Softwarelösungen zur Automatisierung von Arbeitsabläufen, Verbesserung der Datenverarbeitung und Optimierung der Kommunikation. Durch Digitalisierung können Unternehmen Effizienz steigern, Kosten senken und die Qualität von Produkten und Dienstleistungen verbessern. Sie ermöglicht eine datengesteuerte Entscheidungsfindung und bietet Zugang zu Echtzeitinformationen. Unternehmenssoftware wie ERP-, CRM- und SCM-Systeme spielt eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung, indem sie Prozesse integrieren und Transparenz schaffen. Digitalisierung fördert Innovation, steigert die Wettbewerbsfähigkeit und unterstützt Unternehmen bei der Anpassung an sich wandelnde Marktanforderungen.

KI - Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet die Fähigkeit von Computern und Maschinen, Aufgaben zu übernehmen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern. Dazu gehören Lernen, Problemlösung, Mustererkennung und Entscheidungsfindung. KI-Systeme nutzen Algorithmen und Daten, um eigenständig zu lernen und sich zu verbessern. Beispiele sind maschinelles Lernen, neuronale Netze und natürliche Sprachverarbeitung. KI findet Anwendung in vielen Bereichen, darunter autonome Fahrzeuge, Spracherkennung, personalisierte Empfehlungen und medizinische Diagnosen. Sie bietet das Potenzial, Effizienz und Innovation zu steigern, bringt jedoch auch ethische Herausforderungen und Diskussionen über Datenschutz und Arbeitsplatzveränderungen mit sich. KI verändert die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten.

Unternehmenssoftware

Unternehmenssoftware ist eine spezialisierte Software, die Unternehmen bei der Optimierung und Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse unterstützt. Zu den gängigen Anwendungen gehören Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM), und Human Resource Management Systems (HRMS). Diese Softwarelösungen integrieren verschiedene Geschäftsbereiche wie Buchhaltung, Vertrieb und Personalwesen, um Effizienz und Produktivität zu steigern. Unternehmenssoftware ermöglicht die zentrale Verwaltung von Daten, fördert die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und bietet Echtzeitdaten für fundierte Entscheidungsfindungen. Sie reduziert manuelle Arbeitsaufwände, minimiert Fehler und spielt eine zentrale Rolle in der digitalen Transformation von Unternehmen, erfordert jedoch eine sorgfältige Implementierung und Schulung.

 
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Unternehmen

Ephesoft

Autor

Stephen Boals
Senior Vice President, Business Development & Global Alliances bei Ephesoft

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